Zidane: Neuer Pep oder Depp?

Als Spieler war Zinédine ­Zidane nicht von dieser Welt. Jetzt will er bei Real Madrid beweisen, dass er auch als ­Trainer galaktisch gut ist. Der Start lässt die Fans träumen, den Vergleich mit Guardiola lehnt ­„Zizou“ trotzdem kategorisch ab.

// Text: Tom Hofer

//Titelbild: (C) GEPA Pictures

Ein Trainer hat immer genau zwei Möglichkeiten: Entweder ist er der Held oder der Depp. Manchmal ist erstaunlich schnell zu sehen, wohin das Pendel ausschlägt. Bei Rafael Benítez zum Beispiel. Beim 55-jährigen Taktikfanatiker war in der kurzen Zeit bei Real Madrid früh klar, dass er Letzterer ist. Was hatte „Big Ben“ davor nicht alles gewonnen: Klub-WM, Champions League, den europäischen Supercup, zweimal die Europa League! Genauso oft hatte ihn die UEFA zum besten Trainer des Kontinents gekürt. Doch all das nützte Benítez bei den Königlichen rein gar nichts. Eine deftige Watsch’n im Clásico gegen Barcelona da, eine peinliche Wechselpanne in der Copa del Rey dort, dazu das ständige Herumbasteln an der idealen Startaufstellung – schon war sein Schicksal besiegelt. In der Kabine hatten Ronaldo & Co. nur einen Spitznamen für ihren Coach: Nummer 10! Weil sie es satt hatten, dass ihnen ausgerechnet einer erklären wollte, wie’s geht, der als Spieler selbst nie mit der Kugel per Du war. Die Folge: Nach nur 215 Tagen war das Kapitel Benítez beendet.

Das Kapitel Zidane beginnt

Zinédine Zidane hat als Trainer noch keinen einzigen Titel gewonnen. Noch ist nicht klar, was er wirklich kann – außer verdammt cool zu sein –, kann es auch gar nicht, schließlich hat der Franzose vor Real keine Profimannschaft trainiert. Die Lizenz für die großen Kaliber besitzt er erst seit zehn Monaten. Noch vor knapp einem Jahr kibitzte er im Rahmen seiner Ausbildung an der Säbener Straße beim Kollegen Pep Guardiola. Dennoch kämen die Real-Stars nie auf die Idee, ihren neuen Chef ähnlich zu verarschen wie Benítez. So viel Vertrauen hatten einige Vorstandsmitglieder nicht – sie waren strikt gegen Zidanes Bestellung. Jetzt funkelt sein Stern seit Wochen am Himmel über Madrid wie ein Silvesterfeuerwerk, das einfach nicht aufhören will! „Keine Frage, er kann ein ganz großer Trainer werden, weil er schon immer ein Leader war“, ist Xavier Barret im Gespräch mit dem SPORTMAGAZIN überzeugt. Barret ist altgedienter Fußballexperte bei Frankreichs Sportbibel „L’Equipe“. Storys über das nationale Idol Zidane sind für ihn Alltag: „Als er noch nicht Cheftrainer war, haben wir fast genauso viel über Zidane berichtet. Er ist ein französisches Idol, es gibt keine negativen Storys über ihn.“

,,Er ist ein französisches Idol, es gibt keine negativen Storys über ihn.”

L'Equipe-Autor Xavier Barrett

Das schließt freilich nicht aus, dass das Experiment scheitern könnte. Gut, die Frage nach der fußballerischen Akzeptanz stellt sich bei einem Titan wie Zizou nicht. Wer Welt- und Europameister war, den Champions-League-Pokal gestemmt, dreimal den Ballon d’Or gestreichelt hat und Anführer der Galaktischen war, wird von allen respektiert. Zidanes größter Schatz beim Start ins Trainerleben ist aber keine Trophäe aus leblosem Metall, sondern ein gemütlicher Italiener aus Fleisch und Blut: Carlo Ancelotti! Der Stoiker, der ab Sommer auf der Bayern-Bank sitzt, erfüllte den Madridistas vor zwei Jahren den ewigen Traum von „La Decima“. Der Großteil der Helden trägt immer noch das weiße Shirt und weiß genau, wie Zidane tickt. Als Ancelottis Assistent war der Glatzkopf mittendrin statt nur dabei.

„Zidane weiß, dass er als Trainer anders auftreten muss“

Zwei Saisonen schwitzte Zidane einst schon im Juve-Dress unter Carlo Ancelotti. In seiner Biografie mit dem eigenwilligen Titel „Mein Weihnachtsbaum“ schwärmt der Italiener von den gemeinsamen ­Tagen in Turin: „Selbst wenn er eine Stunde zu spät zum Treffpunkt erschienen wäre, hätte ich den Bus nicht ohne Zidane wegfahren lassen.“ Die Liebe beruht auf Gegen­seitigkeit. „Ich hätte nie als Co-Trainer unter einem Chef gearbeitet, den ich nicht kenne“, gestand der Franzose offenherzig auf seiner ersten Pressekonferenz als Cheftrainer. Was insofern brisant ist, weil ihn schon Ancelottis Vor­gänger José Mourinho ins Trainerteam einbauen wollte. Als Lockvogel ließ „The Special One“ Zidanes ältesten Sohn Enzo, damals zarte 15, mit der ersten Garnitur trainieren. Doch dessen vifer Papa ging Mourinho nicht auf den Leim, er vermutete zu Recht, dass ihn der streitbare Portugiese aus reinen PR-Gründen in seiner Nähe haben wollte. Dabei hätte die Kombination – theoretisch gesehen – durchaus funktionieren können. Auf der eine Seite Mourinho, der gerissene Agent Provocateur, unter dem jeder Clásico zum Kleinkrieg ausartete. Neben ihm Zidane, der einst auf dem Spielfeld zwar zart zum Ball, aber umso ruppiger zu seinen Gegenspielern war: 14-mal sah er in seiner aktiven Karriere Rot. Auch sein spektakulärer Abgang von der großen Bühne war kein Traumtor, sondern eine brutale Attacke ohne Ball. Nur der aktuelle Real-Capitán Sergio Ramos (der Einzige im aktuellen Kader des weißen Balletts, der noch Seite an Seite mit Zidane gekickt hat) ging öfter frühzeitig duschen: 18-mal, um genau zu sein. „Zidane ist heute ein ganz anderer Typ“, verrät „L’Equipe“-Reporter Barret, „die Leidenschaft für das Spiel ist gleich wie früher, aber er weiß genau, dass er als Trainer anders auftreten muss.“

Ancelotti gab Zidane in der täglichen Arbeit am Platz viele Freiheiten, setzte vor allem auf die fußballerische Kompetenz des einstigen Ballgenies. Luka Modric profitierte von den Extraschichten mit dem prominenten Co am meisten, vor allem mental. Kein Wunder, dass der Kroate auf dem Weg zu La Decima der entscheidende Real-Kicker war. Modric’ These, warum Benítez scheiterte? „Wir waren körperlich nicht gut drauf, was sicher an der Vorbereitungstour in China und Australien lag. Da waren wir ja mehr im Flieger als auf dem Platz.“ Mehr als 40.000 Flugkilometer legten die Real-Kicker beim vierwöchigen Warm-up zurück.­ Mittlerweile spricht Modric sogar davon, seine Karriere in Madrid beenden zu wollen. Genauso, wie es sein Mentor Zidane gemacht hat. Im krassen Gegensatz zum distanzierten Benítez pflegt Zidane auch als Chef sehr engen Kontakt zu den Spielern. Weil die Torfabrik Cristiano Ronaldo ausgerechnet bei Freistößen zuletzt auffällig oft streikte, forderte er seinen Scharfschützen im Training zum Standard-Duell heraus. Endstand: 8:2 für den Coach! Noch Fragen, warum sein Schuhausstatter knapp zehn Jahre nach seinem Rücktritt immer noch mit ihm Werbung macht?

Auch zu anderen Schützlingen hat Zidane eine besondere Beziehung. Landsmann Raphaël Varane lotste er vor fünf Jahren persönlich in die spanische Metropole. Der Abwehrhüne hatte Zidanes Anruf für einen Scherz seiner Kumpels gehalten und aufgelegt. Erst als das Handy gleich darauf noch einmal vibrierte, kapierte er, welches Kaliber in der Leitung war. Oder Karim Benzema: Den Striker, der wegen der dummen Erpressungsgschicht rund um Teamkollege Mathieu Valbuena kein Leiberl mehr in der „Équipe Tricolore“ hat, lobte Zidane öffentlich über den grünen Klee. Frankreich könne es sich unmöglich leisten, bei der EURO auf einen Top-Torjäger wie Benzema zu verzichten, richtete Zidane seinem ehemaligen Mitstreiter Didier Deschamps aus. Ähnliche Streicheleinheiten fasste Gareth Bale aus. Die Folge: Der Waliser traf in den ersten beiden Spielen mit dem neuen Chef viermal. Insgesamt ließen es die Real-Stars in den ersten vier Matches unter Zidane alle 20 Minuten krachen!

Guardiola oder Zidane?

Logisch, dass nach dem fulminanten Auftakt der Vergleich mit Pep Guardiola nicht lange auf sich warten ließ. Auf den ersten Blick gibt’s ja tatsächlich viele Parallelen: Beide waren große Kicker, beide starteten mit der jeweils zweiten Mannschaft von Barça bzw. Real ins Trainerleben und sowohl Guardiola als auch Zidane umgibt die besondere Aura des Erfolges. Doch dem neuen Real-Coach schmeckt der Vergleich mit dem nur um eineinhalb Jahre älteren Pep ganz und gar nicht: „Ich möchte mich mit niemandem vergleichen. Das hab ich als Spieler nie gemacht und will es auch jetzt nicht.“ Na gut, dann erledigen wir das eben: Während Guardiola bekennender Cruyff-Jünger ist, haben Zidane italienische Taktikfüchse geprägt. Neben Ancelotti vor allem Marcello Lippi. Unter dem „Commendatore“ verlor er mit Juve zwar zwei Champions-League-Endspiele, holte aber ebenso oft den Scudetto. Im WM-Finale 2006 in Berlin kam’s zum Showdown zwischen den beiden. Das Ergebnis ist bekannt – Lippi triumphierte. ­Zidanes Dilemma: Der große Rivale Barça hat seinen ballverliebten Style zur Trademark erhoben, Real definiert sich einzig über Titel. Barça steht für Fußballromantik, Real für Effizenz. Manchmal sind selbst die größten Pokale keine Jobgarantie. Jupp Heynckes musste trotz Champions-League-Triumph abdanken. Oder Manuel Pellegrini: Der Chilene fuhr mit Real 2009/10 gigantische 96 Punkte ein – so viele wie nie zuvor in der Klubgeschichte. Blöd nur, dass Barcelona am Ende drei Zähler mehr auf dem Konto hatte.

Die Backstage-Story: Wie gut ist Philipp Lienhart wirklich?

Vergleicht man die Spielsysteme, wird der unterschiedliche Ansatz von Guardiola und Zidane deutlich, auch wenn der Unterschied nur im Detail liegt. Peps Credo bei Barça war ein 4-3-3, in München switcht er während des Spiels oft zwischen mehreren Systemen hin und her. Sein neuester Favorit: 4-1-4-1. Zidane ist weniger flexibel, er schwört auf die Formel 4-2-3-1 mit Modric und Kroos als Absicherung in der Zentrale. Heißt in der Praxis: Während Guardiola im Streben nach totaler Kontrolle viel Risiko eingeht, versucht Zidane seiner Abteilung Attacke den Rücken frei zu halten. Doch Zahlen sind geduldig, die Suche nach der Wahrheit auf dem Platz nicht. Schon gar nicht, wenn man den reichsten Klub der Welt trainiert. 577 Millionen Euro setzte Real in der Saison 2014/15 um. Dank des neuen Rekord-Deals mit Adidas (eine Milliarde Euro für die nächsten zehn Jahre!) ist die Top-Position einzementiert. Kurios, dass sich ausgerechnet Zidane vor Jahren im Zuge des französischen Wahlkampfes für eine Millionärssteuer stark gemacht hat.

Das Team hinter Zinedine Zidane

Eine verkorkste Saison kann sich Real nicht leisten. Umso wichtiger, dass man ein Team von Experten um sich hat. Zidane vertraut in seinem Staff auf langjährige Weggefährten. David Bettoni kennt er schon seit Beginn seiner Karriere Ende der 1980er-Jahre in Cannes, er war schon in Reals zweiter Mannschaft an seiner Seite. Bettonis Problem? Der 44-Jährige besitzt nicht die UEFA-Pro-Lizenz. Ohne den höchsten Trainerschein darf man aber im spanischen Oberhaus nicht als Co-Trainer arbeiten. Also hilft man sich mit einem kleinen Schmäh aus: Die rechte Hand des Chefs wird unter der schwammigen Bezeichnung „Mitglied des Trainerstabs“ geführt. Eine Schlüsselrolle spielt dagegen – ganz offiziell – Bernardo Requena. Der 39-Jährige aus Granada, der schon in Sevilla, Bilbao und beim spanischen U21-Team jobbte, gilt im Land des regierenden Europameisters als bester Fitnesscoach. Die Wahl ist alles andere als Zufall. Von seinem Lehrmeister Lippi bekam Zidane eine unmissverständliche Botschaft mit auf den Weg: Am Ende sind immer nur jene Kicker erfolgreich, die ihren Body auf das höchste körperliche Level tunen. Deshalb predigt der Frenchman ständig die gleiche Botschaft in die hungrigen Mikrofone der Reporter: „Wir müssen uns physisch verbessern.“ Hamidou Msaidie, der zweite Fitnesscoach, kümmert sich darum, die Verletzten möglichst rasch wieder an Bord zu kriegen. Tormanncoach Luis Llopis schließlich ist der schräge Vogel im Zirkus Zidane. Den Basken kaufte Real vor eineinhalb Jahren im Paket mit Einsergoalie Keylor Navas vom ehemaligen Ivanschitz-Klub Levante ein. Llopis lässt Navas sogar Kopfbälle üben. Ach ja, da wäre noch eine Kleinigkeit: Llopis besteht darauf, dass seine Schützlinge auch als Spieler und nicht als Goalies bezeichnet werden.

,,Zidane hat das Charisma, um die Champions League zu gewinnen!”

Ex-Real-Coach Fabio Capello

Zidane und seine mächtige Frau

Zidane hat damit kein Problem, schließlich hat er selbst einen Handschuhträger in der Familie: Luca, sein Zweitältester, gilt als eines der größten Tormanntalente. Der „Guardian“ reihte ihn kürzlich unter die weltweit besten Spieler des Jahrgangs 1998 (genauso übrigens wie seinen Landsmann Dayot Upamecano, der für Red Bull Salzburg verteidigt, und Sturm-Graz-Youngster Sandi Lovric). Dass Luca ein ähnliches Häferl wie sein Papa ist, bewies er letzten November, als er im Derby einen Atletico-Kicker per Kopfstoß niederstreckte. Während die beiden jüngeren Brüder Theo (13) und Elyas (10) noch unbeschwert im königlichen Nachwuchs tricksen, steht Enzo, der älteste Spross, kurz vorm Durchbruch in den Profikader. Im Sommer könnt’s so weit sein. Noch trägt er im B-Team die Kapitänsbinde, doch „L’Equipe“-Experte Barret ist skeptisch, was das Potenzial der beiden älteren Zidane-Söhne angeht: „Enzo hat es nie in ein französisches Nachwuchsnationalteam geschafft. Und ich denke, er wird es auch nicht in die Équipe Tricolore packen. Luca hat in der U17 vor allem sein Talent als Elfmeterkiller gezeigt, mit der er letztes Jahr in Bulgarien Europameister wurde. Aber er leistet sich regelmäßig Aussetzer.“

Enzos Castilla-Kumpel Philipp Lienhart hängt in der Warteschleife. Immerhin: Dass Real für den Niederösterreicher 800.000 Euro an Rapid überwies und den Blondschopf mit einem Vierjahresvertrag ausstattete, ist ein gutes Zeichen. Sollte die Transfersperre der FIFA tatsächlich in Kraft treten, könnte das die große Chance für den Nachwuchs sein. „Wir haben schon die besten Spieler und den besten Coach“, nahm Klubboss Florentino Pérez den Transferbann trotzig hin. In Wahrheit würde man die Herren Hazard, Pogba und Neymar lieber heute als morgen holen. Den wichtigsten Neuzugang, spotteten Spaniens Sportgazetten, habe Real aber ohnehin schon an Bord: Er ist weiblich, 42 Jahre alt und noch immer sehr attraktiv: Véronique Fernan­dez, seit 22 Jahren die starke Frau an der Seite von Zinédine Zidane. Die ehemalige Primaballerina hat nicht nur zu Hause die Hosen an, sie gilt auch als sehr einflussreich, was die beruflichen Dinge ihres Mannes angeht. Daran ist natürlich rein gar nichts auszusetzen, aber weil Señora Véronique spanische Wurzeln hat, ist das Thema in Madrid stets brisant. Doch das ist eine andere Geschichte. Vorerst beschäftigt die Fans nur eine einzige Frage: Hat Zidane auch als Trainer den Magic Touch, um Europas Thron zu besteigen? Für Ex-Real-Coach Fabio Capello ist die Antwort sonnenklar: „Zidane hat das Charisma, um die Champions League zu gewinnen! Ancelotti war ein großartiger Lehrer für ihn.“ Behält er recht, ist die Frage, ob Held oder Depp, ganz schnell geklärt.

PASSPORT: Zinedine Zidane

Geboren am 23. Juni 1972 in Marseille; aufgewachsen im Stadtviertel La Castellane, wo traditionell viele ­Einwanderer aus Algerien leben

Wohnort: Madrid

Familie: seit 1994 mit Veronique Fernandez verheiratet, 4 Söhne – Enzo (20), Luca (17), Theo (13), Elyas (10)

Spitznamen: Yazid (sein zweiter Vorname) bzw. Zizou („weiße Katze“)

Größe: 1,85 m Stationen als Spieler: AS Cannes (1988–92), Bordeaux (1992–96), Juventus (1996–2001), Real Madrid (2001–06)

Stationen als Trainer: Co-Trainer bei Real (2013/14), Trainer von Real Madrid Castilla (2014–16), seit 4. Jänner 2016 Chefcoach von Real Nationalteam: 108 Länderspiele (31 Tore)

Erfolge: Weltmeister (1998) und Europameister (2000) mit Frankreich, Champions League (2001/02), 2 x UEFA Super Cup und Weltpokal (jeweils 1996 und 2002), 2 x italienischer Meister (1996/97, 1997/98), spanischer Meister (2002/03), 3 x Weltfußballer des Jahres (1998, 2000, 2003), Europas Fußballer des Jahres (1998)