Zahlenspiele: Ein Badminton-Smash mit 493 km/h

Das SPORTMAGAZIN lässt es Zahlen regnen. Die beeindruckendsten Nummern aus der Welt des Sports. Auf einen Blick. //Illustration: www.karin-grafikdesign.com

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493

Stundenkilometer war der härteste jemals gemessene Badminton-Smash schnell. Geschmettert wurde dieser Hammer vom malaysischen Doppelspezialisten Tan Boon Heong während einer ­Labormessung seines Racketherstellers. Rasanter war bisher kein anderes Spielgerät einer Ballsportart unterwegs.

80

Jahre alt ist die älteste noch immer in Wettkämpfen aktive Bodybuilderin. Edith Wilma Connor aus Denver/Colorado, ist dem Kraftsport erst mit zarten 60 verfallen und frönt neben dem Hanteltraining auch intensiven Ausdauer­einheiten in mehreren Step-Aerobic-Stunden wöchentlich. Dabei oft an ihrer Seite: die Urenkelin.

57

Meter stürzte sich der ­Amerikaner Tyler Brandt mit seinem­ Kanu über die Palouse Falls im US-Bundesstaat Washington hinunter. Weltrekord! Die bis dahin gültige Bestmarke des Brasi­lianers Pedro Oliva übertraf der Mann aus Montana gleich um 18 Meter.

406

Meter weit flog der Golfball am 7. Oktober 1965, um am zehnten Loch des Miracle Golf Clubs in Omaha/Nebraska das längste Hole-in-one der Golf-Annalen zu ermöglichen. Originell: ­Robert Mitera konnte beim Abschlag für dieses Par 4 nicht einmal die Fahne sehen und wurde erst am Green vom Flight davor über sein historisches Ass informiert.

 

149

Eigentore schoss sich im Herbst 2002 der regierende Fußballmeister von Mada­gaskar, Stade Olympique l’Emyrne. Vor dem Spiel gegen den Titelrivalen AS Adema kam es zu einem Streit zwischen dem Olympique-Trainer und dem Schiedsrichter. Aus Protest rannten die Spieler danach vom Ankick weg gegen das eigene Gehäuse an und erzielten so Tor um Tor. Anpfiff, Treffer, Anpfiff, Treffer usw. Die Gegner? ­Saßen derweil amüsiert in der Wiese und feierten am Saisonende den Meistertitel.

 

52

Minuten brauchten die Tennisspielerinnen Noelle van Lottum und Sandra Begijn während ihrer Begegnung bei den niederländischen Hallenmeisterschaften 1984, um das allerlängste einzelne Game der Tennisgeschichte zu beenden. Van Lottum war 1995 übrigens auch am längsten Dameneinzel bei den French Open beteiligt und verlor mit 7:6, 5:7 und 2:6 gegen Virginie Buisson.

24:32

Minuten benötigte Ashrita Furman, um im Beardsley Zoo von Connecticut eine volle Meile auf allen vieren zu krabbeln. Schneller war bis heute niemand – auch wenn man nicht wirklich genau weiß, ob es tatsächlich jemand probiert hat