Liebe Leserinnen und Leser!

Angesprochen auf den Job antwortet unsereins mit „Sportjournalist“. Reflexartig kommt dann häufig der Nachsatz: „Muss cool sein, ständig die tollen Sportler zu treffen!“ Mein Standard-Return: „Kommt immer drauf an, wie gut es gelingt, jene Gesprächsbasis zu schaffen, die dann einigermaßen tiefe Einblicke in Hirn, Seele und Lebensstrategie des Gegenübers ermöglicht.“

Interviews wie Hintergrundgespräche sind ein kommunikatives Geben und Nehmen, das zwischen Journalisten und Sportpersönlichkeiten mal leichter, mal zäher, mal unterhaltsamer und mal auch wirklich schräg passiert.

Einen Mix aus fast all dem fuhr etwa Fußballexperte Markus Geisler bei ­seinem Treffen mit der Veilchen-Kreativkraft Raphael Holzhauser ein. So ­erzählte dieser freimütig, warum er es gut findet, arrogant zu sein, wieso ­sogar seine Familie professionell sein muss oder wie es mit seiner bewegten Karriere weitergeht. Geschwiegen hingegen hat er zu einer kolportiert frivolen Jugendsünde.

Die allermeisten Stories der neuen Ausgabe generieren das spezielle Sportmagazin-Bouquet aus dem journalistischen Nachfragen bei jenen, die es besser wissen – eine Praxis, die noch vor ein paar Jahren als branchenübliche Ehrensache galt, heute aber von manchen Exponenten der ­Sportberichterstattung u. a. als „die Aktualität bremsende Zeitvernichtung“ weggelassen wird.

Wir hingegen bleiben dabei und hoffen, Ihnen damit nachhaltige Unterhaltung zu bescheren.

Ihr Chefredakteur

Fritz Hutter

Erhältlich ist das neue Sportmagazin ab 22. März 2018 im Zeitschriftenhandel und am 25. März als Beilage zu 40.000 Exemplaren der Presse am Sonntag bzw. via www.magazin-abo.com

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Selbst mit Japans ­Skispringern (links der einstige Goldi-Rivale ­Kazuyoshi Funaki) haben Starfotograf Kurt Pinter und ich 1999 eine ­Gesprächsbasis ge­funden – mithilfe eines überraschend im Tross der Nippon-Adler mitgereisten Grazers.