Wie Viagra am Platz

Salzburg-Urgestein Alexander Walke erklärt sein Helden-Team. Warum er keine Bälle aufpumpt, Marco Rose Spiele entscheidet und Multikulti die Mannschaft besser macht.

//Text:  Markus Geisler // Foto: Getty Images/TF-Images//

Sportmagazin: In der Meisterschaft vor dem fast schon sicheren Titel, im Cup im Halbfinale (nach Redaktionsschluss) und nach der sensationellen Leistung gegen Lazio Rom im Halbfinale der Europa League. Was ist das für eine Saison?

Alexander Walke: Der Aufstieg gegen Lazio ist ein Moment, den ich in meinem ganzen Leben nie vergessen werde. Es ist schon ein kleines Wunder, wenn man nach einem Rückstand noch einmal so zurückkommt. Das zeigt aber, was die Mannschaft für einen Charakter und für eine fußballerische Qualität hat.

Bittere Abstiege, euphorische Double-Siege – du hast in deiner langen Karriere alle Höhen und Tiefen erlebt. Welche Komponenten braucht ein Team, um solche außergewöhnlichen Erfolge feiern zu können wie das aktuelle von RB Salzburg?

Das Wichtigste ist: Teamgeist. Wir haben alle ein megagutes Verhältnis zueinander, egal, ob er 17 oder 34 Jahre alt ist. Dazu kommt: fußballerische Klasse. Viele, die bei uns von unten nachkommen, haben eine unglaublich hohe Qualität. Dann: die Führung der Jungen durch die Routiniers und das Trainerteam. Bei aller Qualität muss man ihnen manchmal auch in den Hintern treten, andere brauchen Streicheleinheiten. Und: der Wille. Unser hohes Niveau im Training gäbe es nicht, wenn der eine heute und der andere morgen keine Lust hat. Da muss jeder von Anfang bis Ende mitziehen.

Was es mit dem Salzburger Teamgeist auf sich hat, was Alexander Walke von klassischer Hierarchie hält und warum Marco Rose so ein guter Trainer ist: Das ganze Interview lesen Sie im neuen Sportmagazin. Hier geht’s zum Sportmagazin-Abo: www.magazin-abo.com