Mino Raiola: Der mächtige Pizzabäcker hinter Paul Pogba und Co.

Männer, Macht und Millionen. Der Kampf um den Berater-Thron.

//Titelbild: (c) Imago

Mino Raiola ist nicht nur optisch das genaue Gegenteil von Superagent Jorge Mendes (Cristiano Ronaldo, David de Gea, Renato Sanches uvm) , der gebürtige Italiener (der in Holland aufwuchs, jetzt in Monaco lebt) lästert auch gern über seinen Berater-Kollegen: „Mendes ist ein Investor, der am größtmöglichen Profit interessiert ist. Mein Interesse gilt ausschließlich meinen Spielern.“

Ob das die Sportdirektoren dieser Welt ähnlich sehen? Henrikh Mkhitaryan eiste Raiola (48) gnadenlos von Dortmund Richtung Manchester los, wo künftig auch sein Schützling Zlatan Ibrahimovic kickt. Für Paul Pogba pokert Raiola („Alles, was ich kann, hab ich in der Pizzeria meiner Eltern gelernt“) mit mehreren Klubs ums beste Offert. Nur mit Mario Balotelli ist derzeit kaum Geld zu machen. Apropos: Die Nr. 1 der Spielervermittler ist nicht im Fußball, sondern im Baseball zu Hause: Die Verträge der Schützlinge von Scott Boras (63) sind zwei Milliarden Euro schwer, knapp 120 Millionen hat er an Provisionen abgecasht. Boras‘ Taktik bei Verhandlungen mit den Klubmanagern: drei Minuten um die Gage reden, den Rest der Zeit darum, wie man seine Spieler besser macht.

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