Magic Moments der WM-Geschichte

Schurken und Helden, Gewinner und Verlierer, Dramen und Lustspiele – wir lassen die 20 bisher gespielten WM-Turniere Revue passieren. Eine Reise in die ­Geschichte der größten Theaterbühne der Welt.

||Text: Markus Geisler || Fotos: imago/getty images||

Uruguay 1930 – feurige Premiere

Gerade­ einmal vier europäische Teams (Belgien, Frankreich, Jugoslawien, Rumänien) schipperten über den Atlantik, um bei der WM-Premiere dabei zu sein. Gastgeber Uruguay, Olympiasieger 1924 und 1928, wurde seiner haushohen Favoritenrolle gerecht, im Finale besiegte das Team rund um den dunkelhäutigen Superstar José Leandro Andrade seinen Erzrivalen Argentinien mit 4:2 – was zu Freudenschüssen im Estadio Centario zu Montevideo führte, obwohl den über 90.000 Zuschauern vorher mehr als 1000 Pistolen ­abgenommen worden waren …

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Finale: Uruguay – Argentinien 4:2
Schützenkönig: Guillermo Stabile (Argentinien, 8)

Italien 1934 – bitterer Beigeschmack

Bei der ersten WM-Teilnahme Öster­reichs reiste das „Wunder­team“ rund um Matthias Sindelar als einer der Top-Favoriten auf den Stiefel – und musste sich nach Niederlagen gegen den Gastgeber und Deutschland mit Platz vier zufriedengeben. Wohlwollende Schiedsrichterpfiffe sowie eine überharte (und meist tolerierte) Gangart der Squadra Azzurra sorgten für den zweiten Erfolg einer Heimnation nacheinander. Bitter: Das Turnier verkam zu einer Propagandashow des faschistischen Systems unter „Duce“ Benito Mussolini.

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Finale: Italien – Tschechoslowakei 2:1 n. V.
Schützenkönig: Oldrich Nejedly (Tschechoslowakei, 5)

Frankreich 1938 – böse Vorzeichen

Ein Desaster auf vielen Ebenen. Nach dem „Anschluss“ Österreichs wurde eine großdeutsche Mannschaft zur WM geschickt, die nie zusammenfand und bereits in der ersten Runde gegen die Schweiz die Segel strich. Italien verteidigte zwar als erste Nation den „Coupe Jules Rimet“, trat aber nicht im üblichen Blau an, sondern in Dressen, die an Musso­linis Schwarzhemden erinnerten. Sportlich waren sie dennoch ein würdiger Titelträger, womit Vittorio Pozzo bis heute der einzige Trainer ist, der die WM zweimal gewann.

Finale: Italien – Ungarn 4:2
Schützenkönig: Leonidas (Brasilien, 7)

Brasilien 1950 – das Schweigen von Rio

Das Drama einer Nation: Weit mehr als die zugelassenen 173.850 Zuschauer pilgerten ins eigens für diese WM errichtete Stadion Maracanã, um Brasilien als Weltmeister zu feiern. Doch im entscheidenden Gruppenspiel (ein Finale war in diesem einmalig ausgetragenen Modus nicht vorgesehen) verlor die Seleção gegen Uruguay – eine Tragödie, die als „Maracanaço“ in die Geschichte einging. Als Sündenbock wurde Torhüter Barbosa ausgemacht, der beim zweiten Tor von Alcides Ghiggia schlecht aussah. Der Schütze meinte später: „Nur drei Menschen haben das Maracanã zum Schweigen gebracht: Frank Sinatra, Papst Johannes Paul II. und ich.“

Finale: Uruguay Gruppensieger vor Brasilien
Schützenkönig: Ademir (Brasilien, 9)

Schweiz 1954 – das Wunder von Bern

28 Siege und 4 Remis in 32 Länderspielen mit einer Tordifferenz von 144:33 und mit Ferenc Puskas den besten Spieler seiner Zeit in den eigenen Reihen: Wer sonst als Ungarn sollte Weltmeister werden, noch dazu, nachdem in der Vorrunde Deutschland mit 8:3 besiegt worden war? Doch was dann im Finale im Wankdorf-Stadion passierte, sollte als „Wunder von Bern“ in die Geschichte eingehen – und den Radioreporter ­Herbert Zimmermann mit seiner legendären Reportage („Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen – Rahn schießt – ­Tooor! Tooor! Tooor!“) zu einer in Deutschland unvergessenen Berühmtheit werden lassen.

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Finale: Deutschland – Ungarn 3:2
Schützenkönig: Sándor Kocsis (Ungarn, 11)

Schweden 1958 – Pelés Geburtsstunde

Die WM in Schweden gilt als die Geburtsstunde der brasilia­nischen Fußball-Götter Pelé und Garrincha – obwohl sich der Teampsychologe der Seleção vehement gegen den Einsatz der beiden Genies aussprach, weil er den einen für minderbemittelt (Garrincha) und den anderen mit 17 Jahren für zu unreif hielt. Er wurde eines Besseren belehrt. Im Finale wurde Schweden mit 5:2 düpiert, gegen das revolutionäre 4-2-4-System von Trainer Vicente Feola waren die Gastgeber chancenlos. Und Brasilien legte den Grundstein zu seiner späteren Rekord-Weltmeisterschaft.

Finale: Brasilien – Schweden 5:2
Schützenkönig: Just Fontaine (Frankreich, 13/Rekord)

Chile 1962 – Turnier der Depressionen

Wenige Zuschauer, kaum Tore, Härteschlachten, langweilige Spiele – die Endrunde in Chile sollte als Turnier der Depressionen in die Geschichte eingehen. Dass sich Top-Star Pelé in der Vorrunde verletzte und für den Rest des Turniers ausfiel, passte ins traurige Bild. Trotzdem konnte die Seleção ihren Titel verteidigen, was auch daran lag, dass es keinen ernsthaften Konkurrenten gab. So reichten dem Finalgegner Tschechoslowakei sieben Treffer in sechs Spielen, um Vizeweltmeister zu werden. Vier Jahre zuvor hatte der Franzose Just Fontaine allein 13 Mal getroffen.

Finale: Brasilien – Tschechoslowakei 3:1
Schützenkönige: Garrincha, Vava (Brasilien), Florian Albert (Ungarn), Drazen Jerkovic (Jugoslawien), Valentin Ivanov (UdSSR), Leonel Sanchez (Chile, je 4)

England 1966 – It’s Coming Home

Bis 1966 war die WM-Geschichte des „Mutterlands des Fußballs“ von Pleiten, Pech und Pannen geprägt. An den ersten drei Turnieren nahm man gar nicht erst teil, ab 1950 war das Viertel­finale das höchste der Gefühle. Auf heimischem Boden aber sollte der erste und bis heute einzige Titel gelingen, und zwar dank des umstrittensten Treffers in der WM-Historie, des sogenannten „Wembley-Tores“. Geoff Hurst knallte den Ball unter die Latte des deutschen Tores – wohin er danach sprang, wird bis heute heiß diskutiert.

Finale: England – Deutschland 4:2 n. V.
Schützenkönig: Eusébio (Portugal, 9)

Mexiko 1970 – Pelés dritter Streich

Dass Brasilien im Finale gegen Italien (4:1) leichtes Spiel hatte und zum dritten Mal in zwölf Jahren Weltmeister wurde, hat es nicht nur der Genialität Pelés, sondern auch dem „Jahrhundertspiel“ genannten Halbfinale der Squadra Azzurra gegen Deutschland zu verdanken. Nach dem vielleicht besten, mit Sicherheit aber dramatischsten WM-Match aller Zeiten, das die Italiener mit 4:3 nach Verlängerung gewannen, waren Boninsegna und Kollegen dermaßen platt, dass sie im Aztekenstadion nur mehr Passagiere waren.

Jubel von Pele (re.) und Jairzinho (beide Brasilien)

Finale: Brasilien – Italien 4:1
Schützenkönig: Gerd Müller (Deutschland, 10)

Deutschland 1974 – Kaiser gegen König

Weil Brasilien nach dem dritten Titelgewinn den „Coupe­ Jules Rimet“ behalten durfte, wurde 1974 erstmals um den WM-Pokal, wie wir ihn heute kennen, gekämpft. Es wurde ein Duell Kaiser gegen König, bei dem am Ende Franz Beckenbauer knapp die Nase vor Hollands Johan Cruyff vorn hatte. Ein Happy End für Europameister Deutschland, der sich kurz zuvor beim innerdeutschen Duell gegen die DDR mit 0:1 blamiert hatte und bei dem nach dem Finale die Spieler mit dem DFB erbittert darüber stritten, ob ihre Frauen zum Bankett mitkommen durften oder nicht.
1974_beckenbauer_imago19091281hFinale: Deutschland – Niederlande 2:1
Schützenkönig: Grzegorz Lato (Polen, 7)

Argentinien 1978 – ein Vierterl auf den Sieg

„Da kommt Krankl in den Strafraum – Schuss – Tooor, Tooor,­ Tooor, Tooor, Tooor, Tooor! I wer’ narrisch. Krankl schießt ein – 3:2 für Österreich! Meine Damen und Herren, wir ­fallen uns um den Hals; der Kollege Rippel, der Diplom­ingenieur Posch – wir busseln uns ab. 3:2 für Österreich durch ein großartiges Tor unseres Krankl. Er hat olles überspielt, meine Damen und Herren. Und warten S’ noch ein bisserl, warten S’ no a bisserl, dann können wir uns vielleicht ein Vierterl genehmigen.“ Mehr ist zu dieser WM nicht zu sagen.

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Finale: Argentinien – Niederlande 3:1 n. V.
Schützenkönig: Mario Kempes (Argentinien, 6)

Spanien 1982 – Zähmung der Rumpelfüßler

Toni Schumachers Brutalo-Foul an Battiston, arrogantes Auftreten und Rumpelfußball – das deutsche Team zeigte sich in Spanien von seiner hässlichen Seite. Und dann war da noch die „Schande von Gijon“, bei der sich Deutschland und Österreich ein unwürdiges Ballgeschiebe lieferten, das beiden Teams den Aufstieg in die zweite Runde brachte – auf Kosten Algeriens. Immerhin hatte der Fußballgott im Finale ein Einsehen und ließ Italien klar und verdient mit 3:1 gewinnen – dank Torjäger Paolo Rossi, der zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde.

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Finale: Italien – Deutschland 3:1
Schützenkönig: Paolo Rossi (Italien, 6)

Mexiko 1986 – die Hand Gottes

Das Turnier in Mexiko wurde zur Krönung eines der besten Fußballer aller Zeiten: Diego Armando Maradona. Das Viertelfinale gegen England machte er zu einem der legendärsten Matches in der WM-Geschichte, weil er ein Tor per Jahrhundert-Solo und eines per Hand erzielte – und nachher sagte: „Es war mein Kopf, aber die Hand Gottes.“ Im Finale spielte er einen genialen Pass auf Jorge Burruchaga, der zum 3:2-Sieg über Deutschland einschoss. Tragischer Held des Turniers: Michel Platini, der mit seinen Franzosen wie vier Jahre zuvor im Halbfinale an Deutschland scheiterte.

Diego Armando Maradona (li., Argentinien) erzielt gegen Torwart Peter Shilton (England) das 1:0, gegen die Hand Gottes ist der englische Keeper machtlos Diego Armando Maradona left Argentina reached against Goalkeeper Peter Shilton England the 1 0 against The Hand God is the English Keeper powerless

Finale: Argentinien – Deutschland 3:2
Schützenkönig: Gary Lineker (England, 6)

Italien 1990 – die schlechteste WM

Beim dritten Finaleinzug in Serie sollte es für Deutschland endlich wieder einmal zum Titel reichen. Aber auch schon auf dem Weg dorthin wurde Geschichte geschrieben: Lothar Matthäus’ Traumsolo gegen das von Ivica Osim trainierte Jugoslawien, Frank Rijkaards Spuckattacke gegen Rudi Völler und ein dramatisches Elfmeterschießen im Halbfinale gegen England waren die Aufreger in einem Turnier, das sportlich enttäuschte und bei dem die Tanzeinlagen des ältesten WM-Torschützen aller Zeiten, Kameruns Roger Milla, schon als großes Highlight galten.

Finale: Deutschland – Argentinien 1:0
Schützenkönig: Salvatore „Toto“ Schillaci (Italien, 6)

USA 1994 – Schockmomente

Das erste tor­lose Finale in der WM-Geschichte spuckte nach dem Elf­meterschießen den wohl unbrasilianischsten Weltmeister Brasilien aus. Dank betonstarker Defensive rund um Tormann Taffarel und Kapitän Carlos Dunga hatte Italien das Nachsehen. Das Gesicht dazu lieferte Squadra-Stürmer ­Roberto Baggio, der den entscheidenden Penalty in den Himmel von Pasadena drosch. Für den noch größeren Schock sorgten allerdings die durchgeknallten Attentäter, die in der Nacht auf den 2. Juli den kolumbianischen Verteidiger Andrés Escobar ermordeten, weil der gegen die USA ein Eigentor fabriziert hatte.

Finale: Brasilien – Italien 3:2 n. E.
Schützenkönige: Oleg Salenko (Russland), Hristo Stoichkov (Bulgarien, je 6)

Frankreich 1998 – Zizous Krönung

Sieben Mal drückte der französische Abwehrchef Laurent Blanc seinem Keeper Fabien Barthez einen dicken Schmatz auf die Stirn, genauso oft folgte danach ein Sieg der Équipe Tricolore,­ die sich als sechste (und bis heute letzte) Gastgebernation den Titel holte. Bei der letzten von sieben WM-Teilnahmen Österreichs (Aus in der Vorrunde) war unumstritten Zine­dine Zidane der König des Turniers, obwohl er nach einer Roten Karte in der Vorrunde gegen Saudi-Arabien für zwei Spiele gesperrt worden war.

Bildnummer: 01669225 Datum: 12.07.1998 Copyright: imago/Colorsport Weltmeister Frankreich, v.li.: Robert Pires, Bixente Lizarazu, Zinedine Zidane mit dem Weltpokal, Marcel Desailly und Laurent Blanc - PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxUSAxONLY; Vneg, quer, Siegerehrung, Podium, Podest, Sieg, Sieger, Jubel, jubeln, Siegesjubel, Gold, Medaille, Goldmedaille, Medaillen, Goldmedaillen, Trophäe, Pokal, Weltmeisterschaftspokal, Emotionen, glücklich Weltmeisterschaft 1998, Nationalmannschaft, Nationalteam, Nationaltrikot, Länderspiel, Finale, Paris St. Denis, Endspiel FIFA World Cup, WorldCup, Glück, Begeisterung, Freude, Fußball WM Herren Mannschaft Gruppenbild optimistisch Randmotiv Personen Objekte

Finale: Frankreich – Brasilien 3:0
Schützenkönig: Davor Suker (Kroatien, 6)

Südkorea / Japan 2002 – die Tränen des Oli K.

Bei den ersten Titelkämpfen, die nicht nur auf asia­tischem Boden, sondern auch in zwei Ländern ausgetragen wurden, etablierte Trainer Guus Hiddink seinen Ruf als Fachmann für Fußballwunder. So führte der Niederländer Co-Gastgeber Südkorea bis ins Halbfinale, wobei die Taeguk Warriors gegen Spanien und Italien von kapitalen Fehl­entscheidungen profitierten. Dass Oliver Kahn selbst auch schon auf dem Platz weinte (und nicht nur, wie von ihm empfohlen, in der Kabine), belegen Bilder nach der 0:2-­Finalniederlage der Deutschen gegen Brasilien, bei der ihm ein haarsträubender Schnitzer unterlief.

Finale: Brasilien – Deutschland 2:0
Schützenkönig: Ronaldo (Brasilien, 8)

Deutschland 2006 – gekauftes Sommermärchen

Was für eine Zidane-Show im Finale: Erst lupfte der Franzose einen Elfmeter locker über Italien-Keeper Gianluigi Buffon zur Führung, in der Verlängerung gingen die Gäule mit ihm durch, er rammte Marco Materazzi mit einem Kopfstoß nieder und sich damit selbst aus dem Spiel. Die Italiener, die vor dem Turnier niemand auf der Rechnung hatte, holten sich per Elfmeterschießen den ­vierten WM-Titel – und waren die Helden eines Sommer­märchens, von dem man heute weiß, dass es auch dank schwarzer Kassen nach Deutschland vergeben wurde.

Finale: Italien – Frankreich 5:3 n. E.
Schützenkönig: Miroslav Klose (Deutschland, 5)

Südafrika 2010 – The Sound of Vuvuzela

Die erste WM auf afrikanischem Boden war eine für die Sinne. Vuvuzela-Klänge ließen die Ohren klingeln, die thea­terreife Vorstellung von Diego Maradona als argentinischer Trainer war ein Fest für die Augen und für die Gänsehaut­momente sorgten in erster Linie die Spanier, die dem EM-Titel von 2008 auch noch den Gewinn des WM-Pokals folgen ließen. In Erinnerung bleiben aber auch haarsträubende Torwartfehler wie der von Englands Robert Green gegen die USA und bittere Fehlpfiffe der Schiedsrichter, als beispielsweise Frank Lampards Lattenpendler gegen Deutschland nicht anerkannt wurde.

Finale: Spanien – Niederlande 1:0 n. V.
Schützenkönig: Thomas Müller (Deutschland, 5)

Brasilien 2014 – die Schmach von B. H.

Nie hat sich ein Fußballspiel so irreal angefühlt wie das Halbfinale zwischen Brasilien und Deutschland. 29 Minuten waren in Belo Horizonte gespielt, da führten Klose, Kroos & Co. gegen eine völlig desorientierte Seleção, die auf den verletzten Superstar Neymar verzichten musste, mit 5:0 – und verwandelten das Mineirão-Stadion in ein Meer der Tränen. Mit dem 7:1 im Rücken besiegte die DFB-Elf im Finale auch Argentinien, weil mit Flankengeber Schürrle und Torschütze Götze zwei Joker stachen, die Bundestrainer Joachim Löw eingewechselt hatte.

(GERMANY OUT) FUSSBALL WM 2014 HALBFINALE Brasilien - Deutschland Enttaeuschte Brasilianische Fan, Clovis Acosta Fernandes nach dem Abpfiff (Photo by Pressefoto Ulmerullstein bild via Getty Images)

Finale: Deutschland – Argentinien 1:0 n. V.
Schützenkönig: James Rodriguez (Kolumbien, 6)