Hayböck und Kraft: „Wir sind die New Generation!“

Die Skispringer Stefan Kraft und Michael Hayböck haben vergangenen Winter als Sieger und Gesamtzweiter die Vierschanzentournee gerockt und die Fans zum Toben gebracht. Auch im anstehenden Weltcupwinter wollen die beiden Freunde und Zimmerkollegen wieder zuschlagen. Davor haben wir sie allerdings noch mit den gängigsten und schrägsten Vorurteilen gegen ihre Sportart konfrontiert. Hier die erfrischenden Reaktionen der etwas anderen Adler.

//Interview: Fritz Hutter

//Fotos: (C) Bildagentur Zolles KG/Simon Hausberger

SPORTMAGAZIN: Skispringen ist unvergleichlich in der Welt des Sports.

MICHAEL HAYBÖCK: Eindeutig. Man kann es nur erleben und nachempfinden, wenn man es wirklich macht idealerweise auf professionellem Niveau wie wir. Deshalb ist es sehr exklusiv. Und andererseits gibt es meiner Meinung nach nix, wo du eine derartige Leichtigkeit empfinden kannst wie bei einem optimalen Sprung, bei dem man das Fliegen so richtig genießen kann.

STEFAN KRAFT: Genau. Du springst weg und merkst sofort, dass genau bei diesem Sprung die Post abgeht, und richtig geil wird es dann, wenn du dieses Feeling wirklich genießen kannst. Da können dir die drei, vier Sekunden in der Luft viel länger vorkommen und dir Raum für erstaunlich viele Gedanken geben.

Skispringen ist körperlich nicht anstrengend. Wozu trainieren die das ganze Jahr?

MH: Ohne hättest du keine Chance. Aber natürlich ist der einzelne Sprung selbst, der vom Abstoßen bis zum Abschwingen vielleicht 15 Sekunden dauert, körperlich nicht anstrengend. Wenn ich 200 Meter laufe, bin ich nachher sicher müder. Viel mehr macht es die Summe der Dinge aus, die so strapaziös ist, und zwar weniger muskulär als vielmehr im Kopf. Wenn du mit 100 km/h über die Schanze rast, um dann nach vorne ins Leere zu springen, ist das nicht normal für das menschliche System. Da machst du schon einiges mit. Mehr, als man im Moment mitkriegt.

SK: Wir haben an einem Tag mit dem Probedurchgang drei Sprünge. Macht dreimal Aufwärmen mit Laufen, Fußballtennis, einem Dehnprogramm und vor dem letzten Umziehen vielleicht noch ein paar Fünfer Hopps oder Sprints und schon hast du wieder ein ganzes Sprungkraftprogramm beieinander. Am Abend freust du dich dann schon auf eine Massage.

Skispringen ist nur etwas für Hungerkünstler.

SK: Da wären wir bei unserem letzten Konditionskurs auf Zypern am völlig falschen Ort gewesen (lacht)! Dort war das Essen einfach gewaltig gut. Es war aber sicher schon einmal ärger als jetzt, als der vorgeschriebene Body Mass Index in den letzten Jahren doch immer wieder angehoben wurde und extremes Hungern kaum mehr was bringt. Ich selber muss jedenfalls zumindest im Winter sozusagen alles essen, was ich finde oft einmal sogar mehr, als ich mag.

MH: Ich bin und war der Typ, der schwerer zunimmt als abnimmt. Wobei es auch schon ärger war als jetzt. Ich schaue einfach, dass ich mich gesund ernähre und nicht alles wahllos in mich reinstopfe, weil ich grad einen Gusto habe. Da passe ich schon gern ein bisserl auf. Aber manchmal, so wie eben jetzt auf Zypern, kann ich mich durchaus auch gehen lassen.

,,Ich bin und war der Typ, der schwerer ­zunimmt als abnimmt.”

Michael Hayböck über sein etwas anderes Ernährungsproblem.

SK: Sicher gibt es aber Typen, die mehr aufpassen müssen als wir beide. Wenn man bedenkt, dass der Thomas Morgenstern seit seinem Rücktritt angeblich schon mehr als zehn Kilo zugenommen hat, hat der sicher mehr aufpassen müssen.

MH: Wenn ich das Gefühl habe, dass ein bissl was runtermuss, dann trinke ich am Abend einfach ein bissl mehr Wasser und ess das eine oder andere Nutellabrot weniger. Und notfalls haben wir eh immer genug Schnitten im Zimmer (lacht).

Skispringen im Fernsehen zieht sich immer ewig lange hin und ist deshalb langweilig.

MH: Leuten, denen es im Fernsehen zu fad ist, muss man sagen, dass sie sich einmal ein Springen live anschauen sollen. Es kann sich auch nicht jeder dafür interessieren, aber es gibt genug, denen es unheimlich taugt, und das ist gut so und freut uns sehr.

SK: Natürlich kann es schon auch für die Zuschauer mühsam werden. Wir sind halt ein Freiluftsport, der vom Wind und vom Schnee abhängt. Wenn es da nicht passt und es sich über zwei, drei Stunden hinzieht, dann ist es auch für uns Scheiße. Da gehen wir dann zum vierten Mal aufwärmen, sitzen wieder oben und versuchen uns immer wieder den optimalen Sprung herzuholen. MH: Da ist es dann für uns genauso fad wie für die Zuschauer daheim. Die haben es dann sicher angenehmer als wir (lacht).

Das Reglement, u. a. mit dem Bonus Malus System in Sachen Wind und Anlauf, ist vertrottelt.

SK: Grundsätzlich finde ich es sehr gut, so wie es ist. Es ist fairer geworden. Nur manchmal hat die Jury schon damit gespielt und ist mit dem Verkürzen des Anlaufs sozusagen dem Wind nachgelaufen. Das heißt, es wird der Wind beobachtet und wenn er nicht passt, wird einfach eine Lukeruntergegangen. So bin ich heuer im Sommer in Almaty zwölf Luken weiter unten gehockt als viele andere und hatte schon 48 Punkte, bevor ich noch losgefahren bin. Aber insgesamt hat das Reglement schon extrem viele Wettkämpfe gerettet.

MH: Sicher ist es für die Zuschauer manchmal schwerer zu verstehen, vor allem wenn es passiert, dass die Anlauflänge öfters wechselt, aber ich kann es mir nicht mehr anders vorstellen. Vor allem werden die Springer immer besser, die Luken wandern immer weiter nach unten, es wird alles noch sensibler und es ist gut, dass es Regeln gibt, die das alles ein bisserl ausgleichen. Früher war es schon öfter so, dass viel Anlauf war, aber die Luke nicht mehr gewechselt werden konnte und dann beispielsweise der Gregor (Anm.: Schlierenzauer) damals in Lillehammer auf einer 120 MeterSchanze bei 150 Metern eingedonnert ist.

(c) Simon Hausberger

Den Sommer Grand Prix braucht keiner…

SK: Also ich habe Almaty und Hinzenbach mitgemacht. Vor allem Hinzenbach ist ein großartiger Event, der den wichtigen Vergleich mit der internationalen Konkurrenz liefert. MH: Ich war gleich am Sommerbeginn in Polen dabei, danach in Frankreich, der Schweiz und zuletzt beim Finale in Hinzenbachwirklich eine super Veranstaltung! Grundsätzlich istder Sommer Grand Prix schon wichtig, weil man ja sagt, dass Wettkampftraining das beste Training ist. Es ist gut, dass du dich auch an neue Regeln gewöhnen kannst, etwa dass die Schrittlänge im Anzug jetzt oben auf der Schanze unmittelbar vor dem Ablassen gemessen wird und der Anzug danach nicht mehr irgendwie zurechtgezupft werden darf, um eventuell mehr Tragfläche im Schrittbereich zu schaffen. Früher wurde der Anzug erst nach dem Sprung geprüft. Jetzt darfst dich oben gar nicht mehr viel bewegen, weil der Anzug verrutschen könnte. Das führt bei vielen zu einer völligen Veränderung des Startrituals. Ichzum Beispiel habe mir das Klopfen auf Oberschenkel und Brust abtrainieren müssen. SK: Auch einen Reißverschluss oder einen Ärmel darfst du dir jetzt nicht mehr richten. Abläufe, die duvielleicht schon über zehn Jahre automatisiert hast, musst du jetzt ablegen. Manche davon haben dirjahrelang Sicherheit gegeben. Ich zum Beispiel habe immer bevor ich auf den Balken gegangen bin,noch einmal den Sitz der Absatzkeile meiner Sprungschuhe kontrolliert und diese manchmal noch einmal fixiert. Jetzt muss ich diese vor der Kontrolle checken. Blöd ist auch, wenn es eine Unterbrechung gibt und du noch einmal runter vom Balken musst. Da verrutscht leicht etwas. Genau fürs Automatisieren von neuen Abläufen ist der Sommer Grand Prix auch wichtig.

Alle Skispringer sind Hardrock Fans.

MH: Na! Weit weg!

SK: Da bist du bei uns beiden wirklich sehr weit weg. Wir zwei sind eindeutig bei House und Electro daheim. Es läuft nix anderes. Da rennen dann Sachen von Steve Aoki, Calvin Harris oder Avicii. Wenn wir in unserem Zimmer die Musi aufdrehen, dann wird es laut. Speziell für Nachbarn wie den „Diesel“ und den „Swider“(Anm.: die Co Trainer Alex Diess und Andi Widhölzl), die wirklich noch ausgewiesene Rocker sind. Aber es stimmt schon, eigentlich sind alle außer uns noch Rockfans.

,,Es stimmt schon, ­eigentlich sind alle außer uns noch Rockfans.”

Stefan Kraf über die Leidenschaft für etwas andere Skisprunglieder.

MH: Wir sind die New Generation (lacht).

Beim Skispringen geht nix ohne Individualtrainer.

SK: Also ich habe immer mit dem grad zuständigen Gruppentrainer gearbeitet. Das war in Stams so, wo es sich dreimal geändert hat, und dann auch danach, wo es auch immer Veränderungen gegeben hat.

MH: Ich finde es eigentlich ganz gut, wenn es hin und wieder einen Wechsel gibt, weil doch jeder Trainer etwas anderes sieht und du dadurch auf immer neue Dinge draufkommst. Aber wenn es immer nur der gleiche ist, wirst du, glaube zumindest ich, irgendwann betriebsblind.

Rekordweltcupsieger Gregor Schlierenzauer schwört allerdings drauf.

SK: Also ich bin da nicht so und kann jedem Trainer sehr viel abgewinnen. Ich sag einfach, was ich haben möchte und worauf geschaut werden soll.

MH: Es kann aber schon sein, dass jeder Springer diesen „einen“ Trainer hat, der oft die besseren Tipps hat oder in speziellen Situationen das „noch Richtigere“ sagt, aber dagegen steht eben, dass Wechsel auch neue Erkenntnisse bringen. Aber beim Gregor passt es ganz offensichtlich gut.

SK: Und bei mir würd es vielleicht nicht funktionieren (lacht). Und kopieren bringt in unserer Sportart sowieso nix.

Skispringer brauchen vor allem in Sachen Geldanlage Berater.

MH: Grundsätzlich ist das Geld eine sehr angenehme Begleiterscheinung und es ist natürlich sehr okay, dass man für harte Arbeit und Erfolg auch belohnt wird. Aber ich bin von Grund auf so erzogen, dass ich mit meinem Geld nicht wild herumschmeiße, sondern es mir gut überlege, wenn ich etwas ausgebe.

SK: Das ist bei mir ähnlich. Das Thema Geld hat mich bis jetzt noch nicht einmal wirklich beschäftigt oder ist mir im Kopf herumgespukt. Aber ja, es ist eine Nebenerscheinung, die in unserem Alter schon sehr cool ist. In Sachen Anlage denk ich eher praktisch. Aktuell wohne ich zum Beispiel in einer kleinen Wohnung und plane, in absehbarer Zeit in eine größere, hier in der Nähe des Sportzentrums Rif, zu ziehen. Das ist sowieso eine gute Geldanlage, die im Fall des Falles auch wieder gut weggeht man weiß ja nicht, wie lange es so gut funktioniert.

MH: Deshalb habe auch ich mir im Frühjahr hier in der Gegend eine Wohnung gekauft. Die wird gerade gebaut. Eine Investition in eigene vier Wände ist sicher gescheiter als in ein Auto, das nach einem Jahr nur mehr die Hälfte wert ist.

SK: Oder nach ein paar Sekunden (lacht)!

,,Ich bin grundsätzlich sehr ­ehrgeizig, aber man muss bei den richtigen Sachen ehr­geizig sein.”

Michael Hayböck

Ohne Manager läuft im Skispringen generell nix.

MH: Also ich bin schon froh, dass wir mit dem Patrick Murnig und seinem JumpandReach Team jemanden haben, der hilft, die Termine rundherum zu bewältigen, bei Interviews eine gute Figur zu machen und der auch in Sachen Persönlichkeitsentwicklung ein bissl auf mich schaut. Bei mir geht es schon auch darum, dass ich mich nicht mit zu wenig zufriedengebe und mich in allen Bereichen aus meiner Komfortzone rausbewege das betrifft durchaus auch das Training. Ich bin zwar grundsätzlich sehr ehrgeizig, aber man muss bei den richtigen Sachen ehrgeizig sein. Und da ist es gut, wenn du mit jemandem reden kannst, auf den Verlass ist.

SK: Das Wichtigste ist für mich, dass ich, trotz der Erfolge und der wachsenden Bekanntheit, ich bleiben kann. Nach dem Tourneesieg habe ich tausendmal die Frage gehört, was denn jetzt alles anders geworden ist in meinem Leben, und ich kann noch immer dieselbe Antwort geben: Nix ist anders geworden! Dass ich das so sagen kann, ist das Resultat der guten Zusammenarbeit, die eben mit Patrick und seinem Team herrscht. Da lerne ich ständig dazu auch über jene Konsequenz, die einfach auch in vielen Dingen neben dem unmittelbaren Skisprungtraining nötig ist, um im Leben voranzukommen.

Reibung im eigenen Lager belebt das Geschäft.

SK: Das würd ich nicht sagen. Grad wie es bei uns beiden heuer zu Jahresbeginn mit dem Tourneefinale in Bischofshofen (Anm.: Hayböck Tagessieg, Kraft Tourneesieg) gelaufen ist, da kannst dich richtig mit dem anderen mitfreuen. Es ist mir übrigens auch bei Enttäuschungen sehr recht, wenn wenigstens der Michi vorne dabei ist.

MH: Es hat nur Vorteile, wenn man sich mit den Teamkollegen ehrlich mitfreut bzw. dazu fähig ist. Da kann man nur Positives rausziehen viel mehr, als wenn man sich in sein eigenes Kastl zurückzieht und die eigenen Kollegen so sieht wie die Konkurrenz aus den anderen Nationen.

SK: Außerdem ist die Stimmung in der Mannschaft viel besser, wenn sich jene, die weiter hinten landen, mit denen weiter vorne mitfreuen können.

MH: Bei uns beiden ist es eigentlich nur der Fußball, wo wir uns nicht verstehen. Er immer mit seinen Bayern (lacht).

ohne Worte =) 3. Sieg in Folge =) =)
no words =) 3rd win in a row =) =)

#kuopio2016 #skijumping #teamAUT #yeahKrafti #3rd

Posted by Michael Hayböck on Dienstag, 23. Februar 2016

 

Als Skispringer wird man nach der aktiven Laufbahn Trainer oder TV Experte.

MH: Ob das stimmt, kann ich dir in zehn Jahren sagen.

SK: Ist ja tatsächlich oft der Fall und eigentlich kein Wunder, wenn man diesen Sport lange intensivst betreibt und einfach gerne reist, dann können das schon extrem coole Jobs sein. Vielleicht kann ich mir das ja auch selber einmal vorstellen. Man könnte ja dann versuchen, all das, was man selber kritisiert hat, besser oder spannender zu gestalten. Andererseits will ich ja vielleicht in zehn Jahren einmal ganz was anderes sehen.

,,Bei wie ­vielen Dis­zi­plinen fliegst du schon so ganz ohne Motor durch die Gegend?”

Stefan Kraft

Alle Mädels sind verrückt nach den Skispringern.

SK: In Polen ja!

MH: Ich weiß es nur von einer (lacht)!

SK: Tatsächlich sind in Polen ungewöhnlich viele weibliche Fans an der Schanze. Dort könntest du auch drei Stunden stehen und Autogramme schreiben. Teilweise drücken dir die so heftig die Zäune entgegen, dass du ohne Securitys nicht mehr wegkommst.

MH: Heuer haben sie sehr oft gefragt, ob sie dich umarmen dürfen, und danach sind sie dann schreiend davongelaufen.

SK: Generell glaube ich, dass die Fans beim Skispringen deshalb so begeistert sind, weil unseren Sport eben nur sehr wenige machen können. Bei wie vielen Disziplinen fliegst du schon so ganz ohne Motor durch die Gegend?

Der coolste Hund auf den Schanzen dieser Welt ist Noriaki Kasai.

SK: Der ist wirklich ein cooler Typ!

MH: Oder vielleicht der momentan bewundernswerteste, weil ich mir nicht vorstellen kann, in dem Alter noch so erfolgreich und fit zu sein.

SK: Aber cool schon auch, weil er doch ab und zu zum Probedurchgang das erste Mal auf die Schanze geht, während wir schon drei Trainingssprünge hinter uns haben. Da steht er dann da mit seiner Tasche. Und im Bewerb höre ich nach seinem Sprung immer, wie die Leute abgehen, und denk mir dann, das muss ich jetzt auch herbringen (lacht).

Österreichische Skispringer sind alle Denker und Philosophen im Stile eines Baldur Preiml oder Toni Innauer.

MH: Vielleicht, weil sich unser Sport sehr viel im Kopf abspielt.

SK: Also ich bin sicher kein Philosoph (lacht)!

Im Skispringen bringt Doping nix.

SK: Man darf es nicht, also müssten wir auch nicht drüber reden (lacht). Aber vielleicht ließe sich auch in unserem Sport was finden. Harntreibende Mittel möglicherweise, die helfen, schnell relativ viel Gewicht zu verlieren, oder irgendetwas, mit dem sich die Sprungkraft steigern lässt, ohne dass man zunimmt.

MH: Gut ist in unserer Sportart, dass leicht, aber trotzdem sprungkräftig zu sein nicht zwingend dazu führt, dass man auch weiter fliegt. Das heißt es noch lange nicht. Aber wie der Kraftl schon gesagt hat, man darf es nicht, also muss man sich auch keine Gedanken machen.

Das Buch von Thomas Morgenstern ist eine Pflichtlektüre für jeden Skispringer.

SK: Nein, weil ich von vielen gehört habe, dass es mehr um seine Ängste geht, ich das aber jetzt noch nicht brauche und noch nicht wissen will. Vielleicht lese ich es mir später einmal durch.

MH: Seh ich genauso. Ich habe auch das Buch unseres ehemaligen Cheftrainers Alex Pointner nicht gelesen. Es soll ja auch ein Art Abrechnung mit noch aktiven Athleten sein. Die kenne ich aber so, wie ich sie kenne, und das passt gut so. Grundsätzlich bin ich aber nicht so der Leser und wenn ich etwas lese, dann muss mich das Buch fesseln. Und das schaffen meistens nur Thriller, wo einer nach dem anderen stirbt (lacht).

PASSPORTS

STEFAN KRAFT

Geboren am: 13. Mai 1993

Heimatort: Goldegg im Salzburger Pongau

Familie: Mutter Margot (Sporthandelsangestellte), Vater Rene (ÖBB Bediensteter)

Freundin: Marisa

Hobbys: Fußball, Skifahren Ausbildung 2012 Matura am Skigymnasium Stams, seither Heeresleistungssportler

Erfolge: Sieger Vierschanzentournee 2014/15, Silber bei der Junioren WM 2011, WM Bronze 2015, Teamsilber WM 2015,5 Weltcupsiege und 17 weitere Stockerlplätze

Web: www.kraft-stefan.com

MICHAEL HAYBÖCK

Geboren am: 5. März 1991

Heimatort: Thening in Oberösterreich

Familie: Mutter Brigitte, Vater Josef (beide Lehrer am Aloisianum Linz) und die Brüder Stefan und Alexander

Freundin: Claudia

Hobbys: Golf, Fußball Ausbildung 2010 Matura am Skigymnasium Stams, seither Heeresleistungssportler

Erfolge: Juniorenweltmeister 2010 (Einzel und Team), Teamsilber bei Olympia 2014, Teamsilber WM 2015,2. Platz Vierschanzentournee 2014/15, Weltcupsieg in Bischofshofen 2015, insgesamt 12 Stockerlplätze im Weltcup

Web: www.michi hayboeck.com