Drohnen-Rennen: „Flug in die Zukunft“

In der Drone Racing League trifft Virtual Reality auf packende Live-Action. Das New Yorker Millionen-Start-up will den Sport in die Zukunft beamen und nimmt dafür Crashes gern in Kauf.

//Text: Hannes Kropik
//Fotos: Drone Racing League

 

Stephen M. Ross wurde ja nicht zum Selfmade-Milliardär, weil er einen schlechten Riecher fürs Geschäft hat. Als der 75-jährige Besitzer der Miami Dolphins von Gründer Nicholas Horbaczewski die Idee zur Drone Racing League (DRL) präsentiert bekam, investierte er sofort eine glatte Dollarmillion in das sportliche Start-up, das nach einem Jahr intensiver Vorbereitungen heuer erstmals einen Weltmeister der Drohnen-Racer ermittelt.

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Drohnen beim Start in Los Angeles

Was Geldgeber Ross neben der Highspeed-Flugaction fasziniert hat, fasst DRL-Boss Horbaczewski im Sportmagazin-Interview so zusammen: „Wir befinden uns an einer spannenden Schnittstelle: Es kommen die ersten Virtual-Reality-Brillen zu leistbaren Preisen auf den Markt und das Drohnengeschäft boomt. Beide Technologien werden sich zu Milliardenindustrien entwickeln.“

Drone-Crash
Drone-Crash

Der erste Szenestar ist der New Yorker Bauarbeiter Steve Zoumas, der in der DRL unter dem Künstlernamen „Zoomas“ antritt. Der dreifache Familienvater konnte in Miami das erste offizielle Rennen der WM-Serie gewinnen: „Meine Stärke ist der Start. Sobald ich vorne bin, setzt das meine Gegner unter Druck, bringt sie dazu, anders zu fliegen als normal, und dadurch crashen sie öfter. Deine Psyche sagt dir: ‚Jag den vor dir!‘ Wenn du aber vorne bist, fliegst du die schnellere Ideallinie.“

 

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