Liebe Leserinnen und Leser!

Die „Fotos des Jahres“ sind eine Hommage an jene, die den Sport raus aus der Zahlen- und Datenecke und rein ins Genussregal holen und die Virtuosität der Athleten mit kongenialem Ausnahmekönnen dokumentieren. Mit einem besonders ausgeprägten Gespür für den besten Moment zeigt die Oberliga der Sportfotografie bei uns seit drei Jahrzehnten, wie aufregend der Sport selbst in seinen entlegensten Nischen sein kann. Mein inniger Dank gilt deshalb nicht nur meinen so geschätzten Freunden von Redaktion und Grafik, sondern dazu den im Impressum genannten Fotografen und Agenturen.

Turbulent zeigte sich das auslaufende Jahr allerdings nicht nur auf den Sportbühnen. Uns etwa gaben die im Wandel befindlichen, ­immer massiver auf digital gepolten Werbestrategien unserer Inserenten einiges aufzulösen. Dazu setzt uns das geänderte Mediennutzungsverhalten im jüngeren Segment unserer Leserschaft zu. Beides veranlasste unseren Mutterkonzern zu einer massiven Kurskorrektur für Österreichs traditionsreichstes Multisportmagazin. Das Sportmagazin muss demnach schlanker werden. Für Sie am spürbarsten wird der ab Jänner reduzierte Heftumfang. Was diese Änderung für unsere Abonnenten bedeutet, erfahren diese in Bälde von der Geschäftsleitung des Styria Medienhauses Sport.

Ich für meinen Teil verspreche, alles in redaktioneller Macht Stehende zu versuchen, um das Sportmagazin schnellstmöglich wieder muskulöser zu machen. Helfen sollte dabei ein zusätzlicher Vertriebskanal. Ab 2017 liegen wir der Aboauflage der renommierten Presse am Sonntag bei, was die verbreitete Auflage deutlich steigern und damit auch die Markenattraktivität stärken wird.

Möge uns auch diese Übung gelingen. Ich jedenfalls hoffe inständig auf Ihre ungebrochene Treue und wünsche Ihnen und allen Sportmagazineuren einen wahrlich harmonischen Jahreswechsel!

Ihr Chefredakteur

Fritz Hutter

 © FOTObyHOFER/CHRISTIAN HOFER
Die von vielen ­kurzerhand als unnötig abqualifizierten Dachverbände ermöglichen mit der gemeinsamen Initiative „Sport verbindet uns“ Integration und Sinnstiftung für junge Flüchtlinge durch Freude am Sport. Das Sportmagazin ist durchaus stolz, am Anschubsen der nun österreichweit realisierten Idee beteiligt ­gewesen zu sein. Und wir schreiben auch drüber. Diesmal ab Seite 108. FOTObyHofer/Christian Hofer