Liebe Leserinnen und Leser!

Das Sportmagazin sprintet also in neuem Anzug in sein 30. Jahr. Schlanker zwar, aber optisch erfrischt und, wie wir meinen, trotzdem weiterhin als Stammspieler in der heimischen Zeitschriften-Liga inhaltlich gewichtig. Besonders spannend war es, bei der Gestaltung nicht ausschließlich unsere so treue Stammleserschaft im Kopf zu haben, sondern dazu auch den größten Teil der Abonnenten unserer coolen ­Konzernschwester Presse am Sonntag. Die bekommen jetzt nämlich zusätzlich zum Tageszeitungsklassiker elfmal im Jahr auch uns in die Finger – und haben ­idealerweise ihre Freud mit einer großen Portion Extralesestoff.

Bei dessen Kreation haben wir uns auf zeitlose Sportmagazin-Tugenden verlassen: Vielfalt, aufwendige Recherche und ein feinmaschiges Netzwerk aus Informanten, Gastautoren und Sportassen. Exemplarisch für den journalistischen Output in dieser Ausgabe greife ich das große Interview mit dem türkischstämmigen Fußballer Veli Kavlak heraus. Der Österreicher ist, wenn nicht gerade verletzt, im Mittelfeld des Traditionsklubs Besiktas Istanbul engagiert. Ihnen und uns berichtet er exklusiv über Leben und Kicken mitten im weltpolitischen Brennpunkt und beweist damit, wie sehr der Sport als echte Querschnittsmaterie der Gesellschaft herhält. Ähnliches erledigt übrigens die Story über die zuletzt massiv sichtbar gewordene Rassismusproblematik im Lieblingssport von Millionen US-Amerikanern bravourös.

In der Hoffnung, Kenner wie Entdecker positiv zu überraschen, wünsche ich großes Lesevergnügen!

Ihr Chefredakteur

Fritz Hutter

(fritz.hutter@sportmagazin.at, Aboshop: https://www.magazin-abo.com/ )

EdiHutters
Sport als Kontakt­kleber zwischen Gesellschaftsschichten, Ethnien oder, wie in der Sportmagazineurs­familie, zwischen ­Generationen.